Ein sterbender Mann
- Martin Walsers ergreifender Roman über Liebe, Verrat und die Kraft des Lebens angesichts des Todes.
In Martin Walsers neuem Werk
Ein sterbender Mann
steht der Protagonist dem Tod näher als je zuvor. Durch einen Verrat zutiefst erschüttert, scheint ihm das Leben nicht mehr lebenswert. Doch dann geschieht etwas Unerwartetes und plötzlich verspürt er eine nie gekannte Lebenslust. Eine Erfahrung, die ihn tief berührt: Je näher man dem Tod ist, desto intensiver und schöner kann das Leben sein.
Mit beeindruckender Präsenz und in funkelnder sprachlicher Schönheit erkundet Walser die Themen Altern, Liebe und Verrat. Sein Roman besticht durch eine beispiellose emotionale Kraft, die den Leser unweigerlich in ihren Bann zieht. Eine bewegende Geschichte über die Dreiecks-Konstellation einer Ehe, in der Emails und Tango eine schicksalhafte Rolle spielen.
Ein sterbender Mann
ist ein Alterswerk von großer Eindringlichkeit, das lange nachwirkt. Walser gelingt es meisterhaft, existenzielle Fragen und persönliche Schicksale zu einem fesselnden Liebesroman zu verweben, der zum Nachdenken anregt und zu Herzen geht.
Der Roman eines Verrats - da will der, um den es geht, nicht mehr leben. Er ist dem Tod so nah wie noch nie. Dann passiert etwas, jetzt will er leben wie noch nie. Diese Erfahrung: Je näher du dem Tod bist, desto schöner ist es zu leben. Oder genauer gesagt: desto schöner wäre es zu leben.
Martin Walsers Roman über das Altsein, die Liebe und den Verrat ist beeindruckend gegenwärtig, funkelnd von sprachlicher Schönheit und überwältigend durch seine beispiellose emotionale Kraft.
Ein trickreiches Kunststück.